User Generated Content und Google Adsense Richtlinien

User generated Content und AdsenseTomer Honen (Google-Adsense-Quality Team) hat vor kurzem darauf hingewiesen, dass es in den “Adsense Content-Richtlinien” eine Neuerung gegeben hat. Diesmal geht es um den User-generated Content, also zum Beispiel Blog- oder Forenkommentare.

Google weist darauf hin, dass man als Publisher auch für die Inhalte, die Besucher beispielsweise als Kommentare beisteuern, verantwortlich ist. Als Webseitenbetreiber oder Blogger muss man also darauf achten dass diese Kommentare auch den Google-Adsense Richtlinien entsprechen.

Andernfalls kann es zum Ausschluss des Adsense Programs führen. Google drückt das in folgenden Worten aus:

“Publishers are responsible for ensuring that the content of all pages upon which their ads appear complies with our program policies, even if the content is generated by users”

Inhalt und Beiträge unter Kontrolle halten

Nehmen wir an ein “Besucher” kommentiert euren Artikel mit nicht jugendfreien oder gewaltverherrlichenden Inhalt, was gegen die Adsense Richtlinien verstößt. Wenn Google darauf aufmerksam wird bekommt ihr Post, die erste Warnung vor dem Ausschluss von Google AdSense.

In dieser Nachricht wird man gebeten den Inhalt binnen weniger Tage zu entfernen, leider wird nur darauf hingewiesen dass Content vorliegt der gegen diese Richtlinien verstößt, nicht um welchen es sich genau handelt.

Kommentare auf einer Pinnwand
Notizen auf einer Pinnwand

Je höher die Adsense Einnahmen steigen, umso mehr lernt man mit der Zeit das Adsense-Program schätzen! Aber auch dass Adsense Konto ist von Missbrauch durch Dritte nicht jeglich befreit, es empfiehlt sich also die Leistungsberichte im Adsense Konto ganz genau im Blick zuhalten – hier erhält man eine Übersicht auf welchen Domains die Anzeige-Codes aktuell eingebunden sind.

Das hilft nicht nur die Inhalte der eigenen Seiten im Blich zubehalten, sondern auch Missbrauch der eigenen Anzeigencodes schnell zuerkennen und ggf. zu handeln.

Vor User generierten Content der gegen die Adsense Richtlinien verstößt schützen:

  • Die Adsense-Richtlinien noch einmal unter die Lupe nehmen!
  • In den Kommentaren genau darauf achten dass nichts beworben wird.
  • Jeden Blogkommentar manuell prüfen!
  • Foren qualifiziert moderieren und im Auge behalten
  • Auf Nivau und Umgangston achten.
  • In den AdSense Leistungsberichten prüfen wo die Anzeigencodes eingebaut sind.


2 Kommentare zu “User Generated Content und Google Adsense Richtlinien

  1. Meiner Meinung nach sind die Richtlinien von Google in dieser Hinsicht ein wirkliches Problem um die Webseite nachhaltig zu finanzieren. Denn auch dem besten Webmaster wird einmal der ein oder andere Post, welcher nicht Richtlinien entspricht durch die Finger gehen. Daher würde ich, besonders bei der Finanzierung von Foren, nicht ausschließlich auf Adsense setzen – sondern auch andere Werbevermarkter mit in die Webseite einbinden um hier breiter aufgestellt zu sein.

  2. @ Tobias: Und genau da liegt doch das Problem! Fällt Dir eine qualitativ gleichwertige und ähnlich gut vergütete Alternative zu Google Adsense ein? Mir jedenfalls nicht^^

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